Ausschreibungstext:

 

1. Göttinger ArchaeoSlam.

Veranstalter: Annemarie Schantor, Universität Göttingen.

Archäolog/innen befassen sich mit einer Vielzahl von innovativen und gesellschaftlich relevanten Fragen, die häufig im Rahmen von Promotionen und Postdocprojekten erforscht werden.

Die HRK fördert einen Science Slam mit ausschließlich archäologischen Themen am 18.02.2021 (entweder vor Publikum oder per Livestream) in Göttingen, der diese Forschungen besser sichtbar machen soll.

Teilnehmen können 6 Promovierende und Postdocs, für die es einen Vorbereitungsworkshop mit einem Slamcoach geben wird.

Als Archäolog/innen befassen wir uns mit einer Vielzahl von spannenden, innovativen und gesellschaftlich relevanten Forschungsfragen: Das Verhältnis von Mensch und Umwelt, Migration, der Umgang mit Ressourcen, das Verhältnis der Geschlechter und die Funktionsweise visueller Kommunikation, um nur einige Themenfelder zu nennen.

Viele dieser Fragen werden in Promotionen und Postdocprojekten erforscht – und diese Forschung soll besser sichtbar gemacht werden!

Deswegen fördert die Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen des Wettbewerbs »Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!« den 1. Göttinger ArchaeoSlam.

Gesucht werden dafür sechs Doktorand/innen und Postdocs aus den archäologischen und archäologienahen Disziplinen.

Sie werden bei diesem Science Slam mit ausschließlich archäologischen Themen am 18.02.2021 (entweder vor Publikum mit Hygienekonzept oder per Livestream) mit- und gegeneinander antreten.

In zehnminütigen Vorträgen präsentieren sie ihre Forschungsfragen und -ergebnisse, wobei sie die Zuschauer/innen nicht nur unterhalten sollen, sondern auch die unglaubliche Vielfalt archäologischer Forschung zeigen können.

Um Chancengleichheit zwischen Slamprofis und Neulingen zu schaffen, werden die Teilnehmer/innen bei einem anderthalbtägigen Workshop (08./09.01.2021) für ihren Auftritt vorbereitet (je nach Lage online oder in Präsenz, Reise- und Übernachtungskosten für Workshop und Slam werden nach Möglichkeit vollständig übernommen).

Dabei wird es nicht nur um das Konzept für einen Slambeitrag gehen, sondern auch um die Grundlagen der Wissenschaftskommunikation ganz allgemein – nützlich auch für andere Formen der Vermittlung wie etwa Führungen, Podcasts oder Social Media. Eine kleine Einheit zur Organisation eigener Science Slams rundet das Programm ab.

Warum soll ich mitmachen?

Archäologische Forschung muss sichtbar sein!

Ein Science Slam ist dafür das perfekte Medium: Auf der großen Leinwand kommen die Objekte unserer Forschung bestens zur Geltung und wir selbst können unserer Begeisterung freien Lauf lassen.

Der Workshop bietet außerdem Möglichkeit zur interdisziplinären Vernetzung und qualifiziert weiter für die Wissenschaftskommunikation.

Aber ich habe noch nie bei einem Slam mitgemacht!

Dann bist Du hier genau richtig! Durch den Workshop bei Slam-Coach und Slammer Simon Hauser lernst Du alles, was Du zum Slammen brauchst und wirst perfekt vorbereitet auf der Bühne stehen.

Und alles trotz Corona?

Je nach Lage der Pandemie werden Slam und Workshop entweder digital oder mit Sicherheitskonzept in Präsenz stattfinden.

Corona ist kein Grund, unsere Forschung nicht in die Öffentlichkeit zu tragen!

Was muss ich tun?

Bewirb Dich mit einer kurzen Beschreibung Deines Promotionsthema bzw. Postdocprojekts und Angaben zu Deiner Motivation (max. 1000 Zeichen) bis zum 07.12.2020 per Email.

Programm.

Vorbereitungsworkshop am 08./09.01.2021.

Slam am 18.02.2021.

Kontakt:

Annemarie Schantor.

Archäologisches Institut der Georg-August-Universität Göttingen.

Nikolausberger Weg 15.

37073 Göttingen.

archaeo.slam@uni-goettingen.de.

https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/klassische-archaeologie/.

Quelle: https://www.hsozkult.de/searching/page

 

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