Ausschreibungstext:

 

0,65 Wiss. Mitarb. "Evangelische Theologie/Kirchengeschichte" (Univ. Mainz).

Ort: Mainz.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Bewerbungsschluss: 15.11.2020.

Von: Sabine Reichert, GRK 2304 "Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen", Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zur Promotion (65 Prozent) im Fach Evangelische Theologie/Kirchengeschichte (Frühe Neuzeit) im DFG-Graduiertenkolleg 2304 "Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“ ist an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1 Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zur Promotion (Entgeltgruppe 13 TV-L/ Stellenanteil 65 Prozent) im Fach Evangelische Theologie/Kirchengeschichte (Frühe Neuzeit) zum 1. April 2021 mit einer maximalen Laufzeit von 3 Jahren zu besetzen.

Am GRK sind die Fächer Alte Geschichte, Alte Kirchengeschichte/Theologie, Byzantinistik, Mittelalterliche Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Frühneuzeitliche Kirchengeschichte, Klassische Archäologie, Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte/ Theologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie (Schwerpunkt Mittelalterarchäologie) und Musikwissenschaft beteiligt.

Das Ziel des GRKs ist es, die euromediterranen Kriegskulturen in transkultureller Perspektive von der römischen Kaiserzeit bis in die Frühe Neuzeit zu untersuchen.

Unter Kriegskulturen verstehen wir dabei Formen und Praktiken des Krieges ebenso wie die sich auf den Krieg beziehenden Normen, Deutungen, Sinnzuschreibungen und Reflexionen.

Die wechselseitigen Prozesse des Austauschs, der Abgrenzung oder der Rezeption werden anhand von vier Themenbereichen behandelt:

1. Rechtfertigungs- und Begründungsstrategien.

2. Konzeptualisierungen von Personen und Gruppen.

3. Rituale und Kulte.

4. Wissen und Infrastruktur.

Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprogramms und der Schwerpunkte der beteiligten Fächer findet sich auf der Homepage [https://grk-byzanz-kriegskulturen.uni-mainz.de/].

Forschungen in der frühneuzeitlichen Kirchengeschichte im Rahmen eines Promotionsprojekts können fruchtbare Perspektiven auf Rezeption, Wirkung und Deutung byzantinisch geprägter euromediterraner Kriegskulturen legen.

Bewerberinnen und Bewerber sind aufgefordert, eigene Themenvorschläge zu präsentieren oder aber sich an den im Folgenden genannten Perspektiven bzw. möglichen Dissertationsthemen zu orientieren:

„Der Fall Konstantinopels und die »Türkengefahr«: Theologische Deutungen des Untergangs des Byzantinischen Reichs in der reformatorischen Theologie“, oder: „Visionen eines apokalyptischen Kriegs. Rezeptionen des ostkirchlichen eschatologischen Gedankenguts im frühneuzeitlichen Protestantismus“, oder: „Der Geistliche Kampf. Frühneuzeitliche Rezeptionen eines altkirchlichen Topos und dessen Zirkulation im euromediterranen Raum“.

Nach der Aufnahme nehmen die Kollegiaten und Kollegiatinnen an einem strukturierten Promotionsprogramm an der JGU Mainz teil, Präsenz vor Ort wird vorausgesetzt.

Das GRK bietet einen intensiven fachlichen und interdisziplinären Austausch, eine fächerübergreifende Betreuung durch zwei Professorinnen / Professoren aus dem Trägerkreis, praxisbezogene Ausbildungsanteile im Museumsbereich, ein umfangreiches Angebot zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen (z.B. aus dem Bereich der Digital Humanities) und vielfältige Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung.

Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein überdurchschnittlich abgeschlossenes Hochschulstudium (Magister, M.A., Staatsexamen, landeskirchliches Examen oder Äquivalent) im Bereich der Evangelischen Theologie (Schwerpunkt Kirchengeschichte) sowie die Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind elektronisch als Gesamtdatei im PDF-Format (max. 10 MB) einzureichen (auf Deutsch oder Englisch):

- Motivationsschreiben im Umfang von einer Seite.

- zweiseitige Skizze des geplanten Dissertationsvorhabens.

- tabellarischer Lebenslauf mit Publikationsverzeichnis (falls vorhanden), Abschlusszeugnisse, Nachweise wissenschaftlicher Tätigkeiten.

- Abschlussarbeit.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und fordert daher Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bitte weisen Sie auf eine vorliegende Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Für inhaltliche Fragen stehen Prof. Dr. Irene Dingel, PD Dr. Mihai Grigore und Dr. Stanislau Paulau, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz, zur Verfügung; für weitere Fragen der Sprecher des GRKs.

Die Ausschreibungsfrist endet am 15. November 2020.

Aussagekräftige Bewerbungen sowie Empfehlungsschreiben von zwei Hochschullehrerinnen /Hochschullehrern, die diese separat übermitteln, sind zu richten an den Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch, grk2304@uni-mainz.de, Betreff: grk2304_Name.
Kontakt:

Sprecher des GRK 2304.

Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch.

grk2304@uni-mainz.de.

Quelle: https://www.hsozkult.de/searching/page

 

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