Ausschreibungstext:

 

Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften.

Universität Osnabrück - Osnabrück.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Interdisziplinäre Konfliktlandschaftsforschung der Universität Osnabrück (kfl.uos.de) forschen Wissenschaftler/*innen aus Geistes-, Natur- und Kulturwissenschaften zur materiellen und diskursiven Qualität gewaltüberformter Orte und Räume.

Zur Durchführung der Drittmittelprojekte „Das ‘Schlachtfeld‘ als Lernort: Neue Zugänge zur Konfliktlandschaft Hürtgenwald“ sowie „Boden erinnert. Gewaltorte als Konfliktlandschaften in der Geschichtskultur“ wird zur Verstärkung des Teams (Projektleitung Prof. Dr. Christoph Rass) frühestens zum 01.11.2020 eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, bis zu 100 %) gesucht.

Die Besetzung erfolgt in Abhängigkeit von Qualifikation und Erfahrung (Doktorand*in (2x): 61,50% AZ oder Postdoc (1x): 100% AZ).

Die Stelle steht sowohl promovierten als auch nicht promovierten Bewerber*innen offen.

Die Beschäftigung ist auf 26 Monate befristet.

Dienstort ist Osnabrück.

Ihre Aufgaben:

- Mitarbeit in den oben bezeichneten Forschungsprojekten im Bereich fernerkundlicher und geophysikalischer Untersuchungen (LiDAR, Magnetometrie, Georadar und Geoelektrik) sowie der Vermittlung entsprechender Forschungsergebnisse in einem interdisziplinären Kontext.

- Selbstständige wissenschaftliche Weiterqualifikation im Themenfeld des Forschungsprojekts.

Einstellungsvoraussetzung:

- Überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Geophysik (mit Schwerpunkt in Archäologischer Prospektion), Archäologie, Geoarchäologie oder Physischer Geographie.

- Zusätzlich für die Postdoc-Stelle: abgeschlossene Promotion mit Schwerpunkt in Archäologischer Prospektion unter Nutzung der oben genannten Methoden.

- Praktische Forschungserfahrung bei der Anwendung geowissenschaftlicher Erkundungsmethoden (z. B. LiDAR-Fernerkundung, Magnetometer- bzw. Georadarprospektion).

- Erweiterte Erfahrung in der Arbeit mit Geographischen Informationssystemen.

- Sprachkenntnisse: Deutsch (falls nicht Erstsprache mindestens C1 nach GER), Englisch.

- Bereitschaft zur Teilnahme an der Feldforschung in den bezeichneten Projekten und damit verbundenen Dienstreisen.

Idealerweise verfügen Sie über:

- Thematische Schwerpunkte in der Archäologie/Geoarchäologie von Konfliktlandschaften sowie der Militär- oder Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts.

- Erfahrung im eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten.

Wir bieten Ihnen:

- Einbindung in eine thematisch fokussierte, interdisziplinäre Arbeitsgruppe an der Universität Osnabrück.

- Die Möglichkeit zur Entwicklung eines eigenen Forschungsvorhabens im Kontext der Arbeitsgruppe bzw. der Forschungsvorhaben.

- Organisations- und Teamfähigkeit.

Für die Postdoc-Stelle: Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.

Als zertifizierte familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.

Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern.

Daher strebt sie eine Erhöhung des Anteils des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 07.10.2020 per E-Mail in einer pdf-Datei an:

bewerbungen-nghm@uni-osnabrueck.de. Betreff: Bewerbung wiss. Mitarbeiter*in Konfliktlandschaften.

Nähere Informationen zu dieser Stellenausschreibung erteilt: Prof. Dr. Christoph Rass, E-Mail: christoph.rass@uni-osnabrueck.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Quelle: https://de.indeed.com/Jobs?q=Arch%C3%A4ologie&l=

 

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